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Weihnachten in Andalusien: Ein unvergessliches Erlebnis!

Die besinnliche Weihnachtszeit ist perfekt, um sie mit Ihren Lieben zu verbringen. Warum nicht mal in Andalusien?

Bald ist Weihnachten da, wir müssen uns nur noch von der Atmosphäre anstecken lassen. Es entsteht eine Mischung aus Kultur und Traditionen und manchmal kann man sogar noch die letzten Sonnenstrahlen an den Stränden von Andalusien genießen. Die Weihnachtszeit zeichnet sich auch durch die Menge an Veranstaltungen, die verteilt über ganz Andalusien stattfinden, aus. Lesen Sie weiter und Sie werden sich immer mehr in die Region verlieben.

Man merkt, dass die Weihnachtszeit näher rückt, wenn Ende November die Weihnachtsbeleuchtung erstrahlt und alle Städte in ein schönes Licht taucht.

Die bekannteste Weihnachtsbeleuchtung ist sicherlich die von Malaga, die jedes Jahr anders ist, aber immer tausende Besucher anzieht. Im Jahr 2017 können Sie die Beleuchtung vom 24. November bis zum 7. Januar bewundern. Unter den Lichtern und den Klängen von „Wizards in Winter“, „Feliz Navidad“ und „Christmas Festival“ (ein Spektakel, das um 18:30 und um 21:30 Uhr stattfindet) tauchen die belebten Straβen in köstliche Aromen ein und es finden zahlreiche wunderschöne Weihnachtsmärkte statt, auf denen Sie eine Menge toller Geschenke finden, oder einfach nur eine Runde drehen können.

Alle typischen Weihnachtssüßigkeiten werden in den Häusern und Klostern hergestellt, die sich in dieser Zeit in Backstuben verwandeln. Marzipan, kandierte Pinienkerne, Karamellmandeln, Mandelmuffins, gebrannte Mandeln, Mandelplätzchen und das traditionelle „Roscón de Reyes“, ein süßer Kranz, verziert mit kandierten Früchten und gefüllt mit Sahne, Schokolade oder Marmelade, sind typische Weihnachtsnaschereien, die man mit Anislikör, Wein und Zimt isst.



Der Höhepunkt von Weihnachten in Andalusien sind die Krippenszenen, „Belenes“. Eine der berühmtesten und eindrucksvollsten ist die „Belén de chocolate“, eine Konstruktion aus 800 kg Schokolade, die sich im Dorf Rute (Córdoba) befindet.

Wenn Sie von Kirche zu Kirche laufen, werden Sie die „Villancicos“ beeindrucken. Die Chöre aus Kindern und Erwachsenen, die diese Weihnachtslieder singen, finden Sie zu dieser Zeit in vielen Straßen der andalusischen Städte. In den fröhlichen Liedern geht es meist um die Geburt von Jesus und die Chöre werden von einfachen Instrumenten wie dem Tamburin begleitet.

Andere traditionelle Gesänge finden am Tag vor Weihnachten statt: Die Menschen versammeln sich mit ihrer Familie, Nachbarn und Freunden vor dem Kamin, um zum La Zambomba, benannt nach dem Instrument, von dem sie begleitet werden, spontane Lieder zu singen und zu tanzen. Bei La Zambomba handelt es sich um einen Tontopf, der mit Tierhaut überzogen ist und in dem ein Stab steckt, mit dem man Töne erzeugen kann. Während die Lieder gespielt und die Tänze getanzt werden, trinken die Leute Wein und Anislikör.

Der Tag, der die Festlichkeiten offiziell beginnen lässt, ist der 22. Dezember, an dem die Auslosung der Weihnachtslotterie stattfindet. „El Gordo“, wie der Hauptgewinn genannt wird, steht für den Traum eines jeden Spaniers seit dem Jahre 1763, als die Lose erstmalig gezogen wurden und seitdem jedes Jahr groß gefeiert werden. Am Weihnachtstag finden sich die Spanier mit ihren Familien zusammen, um das traditionelle Weihnachtsessen zu genießen. Am wichtigsten sind dabei Truthahn, Spanferkel, Meeresfrüchte, die Süßigkeit turrón, eine Art Nougat, und „cava“, ein katalanischer Sekt, der das typische Getränk für solche Feierlichkeiten ist.

Aber nach dem 25. Dezember passiert noch viel mehr: In der Silvesternacht gibt es eine Menge spanischer und andalusischer Traditionen, die begangen werden. Berühmt ist vor allem die der Zwölf Glückstrauben („las doce Uvas de la Buena Suerte“), die in den letzten zwölf Sekunden bevor das neue Jahr beginnt, gegessen werden. Danach wird natürlich mit cava feierlich angestoßen.

Der letzte Tag der Feierlichkeiten ist gleichzeitig der, auf den sich Kinder am meisten freuen: am 6. Januar bekommen die Kleinen nämlich Geschenke von den Heiligen Drei Königen. Die spektakuläre „Cabalgata de los Reyes Magos“, die Prozession der Könige findet am Abend des 5. Januar statt. Dann ziehen bunte und wunderschöne Züge durch die Straßen der andalusischen Städte.

Am berühmtesten sind die Prozessionen von Huelva, deren Cabalgata de la Higuera de la Sierra die zweitälteste Spaniens ist und die mit der Bezeichnung “Fiesta de Interés Turístico Nacional de Andalucía” (Fest von nationalem touristischen Interesse Andalusiens) ausgezeichnet wurde, und die von Sevilla, die seit 1918 ohne Ausnahme jedes Jahr stattfindet.

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